Presse
19.01.2018, 19:48 Uhr
CDU: Qualitätssicherung statt populistischer Gleichmacherei

Mit Erstaunen hat der CDU-Stadtverband Schwetzingen die Ausführungen der selbsternannten Bildungsexperten der SPD zur Kenntnis genommen.

„Es ist schon beachtenswert, wie unterschiedlich man die Realität an baden-württembergischen Schulen und verschiedene Bildungsstudien und Leistungsvergleiche, zuletzt die Grundschul-Studie IGLU, wahrnehmen kann“, heißt es in der Presseerklärung der Christdemokraten.

„Mit der Übernahme des Kultusministeriums durch CDU-Ministerin Dr. Susanne Eisenmann haben wir nun eine echte Chance auf die dringend benötigte Kehrtwende in der Larifari-Bildungspolitik, die unter Grün-Rot 2011 eingeführt wurde. Hierbei geht es uns nicht um parteipolitisches Geplänkel und Schuldzuweisungen, sondern vielmehr darum, dass in unseren Schulen künftig wieder eine konsequente Orientierung an Qualität und Leistungsfähigkeit erfolgen soll“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarina Kolb. Das Ziel von Dr. Eisenmann sei hierbei, alle bildungspolitischen Entscheidungen auf der Basis empirisch belegter Erkenntnisse zu treffen und neue Fortbildungen und Konzepte vor ihrem flächendeckenden Einsatz auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Nach Ansicht der Christdemokraten stellt diese Herangehensweise einen der wesentlichsten Unterschiede zur gleichgeschalteten Ideologie der Sozialdemokraten dar, die sich insbesondere durch die Einführung der Gemeinschaftsschule durch einseitige Förderungsangebote der damaligen Landesregierung und Benachteiligung der Realschulen zeigte.

Kernkompetenzen stärken, Leistungsniveau erhalten

Bereits im Sommer 2017 wurde von dem nunmehr schwarz geführten Kultusministerium ein Qualitätskonzept vorgestellt. Mit Unterstützung von Fachleuten, Bildungsforschern, Verbänden, Schulverwaltung und Beratungsgremien wird aktuell die Gründung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung sowie das Institut für Bildungsanalysen vorangetrieben, die ab Anfang 2019 ihre Arbeit aufnehmen werden.

„Die inhaltliche Neuausrichtung hat jedoch schon begonnen. Nach den teils kläglichen Ergebnissen verschiedener Grundschul-Studien wird nun beispielsweise die von uns schon lange kritisierte Methode „Schreiben nach Gehör“ abgeschafft. Gerade das Erlernen der Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen muss wieder stärker in den Fokus rücken“, erklärt Sarina Kolb und ergänzt: „Hierbei sind wir im Gegensatz zu den Sozialdemokraten der Überzeugung, dass die zunehmend heterogene Schülerschaft eine große Herausforderung darstellt, der man offensiv begegnen muss. Zum einen brauchen wir hierfür ein durchgängiges, aber  konsequentes Fördersystem, das schwachen Schülern, die vorgegebene Ziele nicht erreichen, ein punktgenaues Fördersystem ermöglicht. Ebenso müssen aber auch die leistungsstarken Schüler wieder in den Blick des Geschehens genommen werden. Ein Bundesland wie Baden-Württemberg kann es sich schließlich nicht leisten, besonders begabte Schüler in einem gleichgeschalteten System versauern zu lassen“. 

 
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