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08.05.2009, 18:00 Uhr | Schwetzinger Zeitung
Für Nahversorgungs- und Dienstleistungszentrum in der Innenstadt

Wohlfühlfaktor steigern

Vorstandsmitglieder der CDU sowie die Kandidaten zur Kommunalwahl erörterten gemeinsam künftige Perspektiven der Stadtentwicklung. Nach Meinung des CDU-Stadtverbandes kommt diesem Themenbereich angesichts des demografischen Wandels besondere Bedeutung zu. Nur Städte, in denen sich die Bürger wohlfühlen, würden auch in Zukunft neue Bürger anlocken und das Abwandern ihrer Einwohner verhindern können, heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes.

Im Bereich zwischen dem Alten Messplatz und den Kleinen Planken sieht die CDU konkreten Handlungsbedarf für die zukünftige Stadtentwicklung. Dort sollte nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden Walter Imhof nicht nur ein Supermarkt angesiedelt werden, der die bestehende Versorgungslücke in der Innenstadt langfristig schließt, sondern es sollten auch weitere Flächen für Handel und Dienstleistungen geschaffen werden.

Bürgerliches Zentrum

Die CDU hat sich, so Stadtrat Christian Bopp, in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass die Mannheimer Straße zur Fußgängerzone und das Lutherhaus mit kommunalen Zuschüssen zukunftsweisend als Veranstaltungsstätte wieder aufgebaut werden konnte. Rings um die Kleinen Planken sei ein bürgerliches Zentrum entstanden, das nunmehr um ein attraktives Nahversorgungs- und Dienstleistungszentrum ergänzt werden sollte.

"Entwicklung mit Augenmaß"

Ebenso müssten nach Ansicht von Stadträtin Beate Dickhoff mehr seniorengerechte Wohnungen im Innenstadtbereich zur Verfügung stehen. Kurze Wege sowie ein umfangreiches Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, medizinischen Einrichtungen und kulturellen Veranstaltungsorten ermöglichten es allen Senioren, aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen.

Zur "Entwicklung der Stadt mit Augenmaß" gehöre nach Meinung von Michael Franz auch der angedachte Umbau des Schlossplatzes. Dass der Bereich der beiden Baumalleen einer grundlegenden Veränderung bedarf, sei aufgrund der eklatanten Baumschäden wohl jedem klar. Auch die Verbreiterung der Gehwegbereiche vor dem Schlosseingang sorge für mehr Sicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität. Da mit dem Bau des Kaufland-Supermarktes an der Gustav-Hummel-Straße und des dazu erforderlichen Kreisels auf der Carl-Theodor-Brücke in diesem Jahr einschneidende, verkehrsbeeinträchtigende Maßnahmen anstehen, mache es keinen Sinn, eine dritte Großbaustelle im Radius von wenigen hundert Metern einzurichten. Die Lebensqualität einer Stadt ist nach Auffassung von Walter Angstmann auch vom subjektiven Sicherheitsgefühl ihrer Bürger abhängig. Daher gelte es, den offenen Dialog, den Polizei, Stadtverwaltung und die Bürger pflegten, beizubehalten.

"Ja" zum "Bellamar

Was die in Schwetzingen vorhandenen Freizeiteinrichtungen anbelangt, sprach sich Ilona Fabian auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen für deren dauerhaften Erhalt aus. Dieses klare Ja betreffe insbesondere das Freizeitbad Bellamar im Odenwaldring, in das in den nächsten Jahren einige Millionen Euro investiert werden müssen. Ein Schwimmbad gehöre zur Grundversorgung und sozialpolitischen Aufgabe einer Kreisstadt. Deshalb steht die CDU für die Erneuerung der technischen und baulichen Anlagen innerhalb der bestehenden Gebäudehülle, um den Gästen einen zeitgemäßen Badespaß zu bieten.
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