CDU Stadtverband Schwetzingen

Pragmatismus und Ideologiefreiheit beim Thema Energieversorgung und Klimaschutz

„Klimaschutz und Wirtschaft müssen kein Widerspruch sein, sondern sind zwei Seiten einer Medaille"

Nachdem die CDU Schwetzingen die Kommunalwahlliste zur Wahl des Schwetzinger Gemeinderates bereits sehr früh mit einem gelungenen Mix aus unterschiedlichsten und vielfältigsten Menschen der Stadt besetzen konnte,...

Bild: Markus BürgerBild: Markus Bürger

Nachdem die CDU Schwetzingen die Kommunalwahlliste zur Wahl des Schwetzinger Gemeinderates bereits sehr früh mit einem gelungenen Mix aus unterschiedlichsten und vielfältigsten Menschen der Stadt besetzen konnte, ging für die Kandidaten die Arbeit in verschiedenen Themengruppen los. Hierbei konnte intensiv am Kommunalwahlprogramm der CDU gearbeitet werden. Dabei wird einmal mehr deutlich, mit welcher soliden Kontinuität die CDU-Gemeinderatsarbeit der vergangenen Jahre, die stets besonnenen und von sachlichen und logischen Motiven geleitet wurde, auch in Zukunft geleistet werden wird.

Pünktlich zur Energiemesse stellte die Themengruppe Bauen, Energie und Klimaschutz bestehend aus den Kandidaten Matthias Hepp, Markus Lips, Patrick Arzt, Monika Steidle, Andreas Koch, Volker Engelfried, Markus Bürger, Justin Geschwill und Markus Franz das Programm zur Energie- und Klimapolitik auf einem Infostand am Rande der Messe am vergangenen Samstag vor und kam mit Bürgern ins Gespräch. Die Christdemokraten stehen für Pragmatismus und Ideologiefreiheit beim Thema Energieversorgung. Die Transformation in der Wärmeversorgung hin zu einer klimafreundlichen Versorgung wird eine enorme Kraftanstrengung in den nächsten Jahren. Auf diesem Weg müssen die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden.

Der Ausbau der Fernwärme ist ein intensiv diskutiertes Thema bei Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern. Die CDU Schwetzingen setzt sich für einen weiteren Ausbau der Fernwärmeversorgung ein. Durch regelmäßige Bedarfsermittlungen könnte langfristig eine für die Stadtwerke wirtschaftliche Versorgung in Stadtquartieren erfolgen, die nach aktuellem Wärmeplan eher nicht infrage kommen. Zudem regt die CDU an, Untersuchungen zu den Potentialen von Nahwärmenetzen, die lokal ein Stadtquartier versorgen können, durchzuführen. Hier liegen aus Sicht der CDU noch ungenutzte Potentiale.

Die CDU steht grundsätzlich für Technologieoffenheit. Allerdings sehen die Christdemokraten Tiefengeothermie in der Region kritisch. Insbesondere mit Blick auf Haftung und Schadensregulierung gibt es offene Fragen. Daher lehnt die CDU unter den aktuellen Rahmenbedingungen Projekte zu Tiefengeothermie in der Region ab und setzt auf alternative Energiequellen zur Wärmegewinnung wie Flusswärme, thermische Abfallverwertung, Biogas oder oberflächennahe Geothermie.

Im Bereich Klima- und Umweltschutz setzt sich die CDU für effektive und effiziente Maßnahmen ein. Teure Symbolpolitik wird die CDU nicht unterstützen. Klar ist: Klimaschutz ist eine globale Herausforderung. Die Stadt kann hier einen Beitrag leisten und muss vorangehen. „Klimaschutz und Wirtschaft müssen kein Widerspruch sein, sondern sind zwei Seiten einer Medaille“, so Markus Lips.

„Wir wünschen uns außerdem, dass die Umstellung des gesamten städtischen Beleuchtungsnetzes auf LED nun endlich zügig vollendet wird,“ äußert sich Stadtrat Markus Bürger, der in der Vergangenheit für die CDU-Fraktion im Stadtrat stets die Energiethemen bearbeitete. Darüber hinaus könnten zur Energieeinsparung weitere geeignete Stellen mit einer intelligenten Straßenbeleuchtung durch Bewegungsmelder ausgestattet werden. Vorbild hierfür ist der Rad- und Fußweg hinter dem Lärmschutzdamm entlang der B36 im Hirschacker, für deren Anschaffung sich seinerzeit Kandidatin Monika Steidle einsetzte.

Die CDU setzt sich außerdem dafür ein, öffentliche Parkplätze mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten, wo dies wirtschaftlich sinnvoll ist und das Stadtbild es zulässt. Für die Umsetzung könnte man hier die Bürgerenergiegenossenschaft einbinden. Darüber hinaus unterstützt die CDU die weitere energetische Sanierung sowie die Installation von Photovoltaikanlagen bei kommunalen Liegenschaften und Gebäuden.

Auch private Klimaschutzmaßnahmen wie beispielsweise die Installation von Photovoltaikanlagen oder Balkonkraftwerken will die CDU weiter über das städtische Klimaschutzprogramm „KlimaImpuls“ fördern.

“Das beschlossene Programm zum Thema Energie und Klimaschutz ist klug und zukunftsorientiert. Die Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses, wenn gewünscht, ist ein fairer Schritt und trägt zur Berücksichtigung der Bürgerbedürfnisse bei. Eine Überdachung mit Photovoltaik auf öffentlichen Parkplätzen bietet nicht nur klimafreundlichen Strom für die Stadt, sondern auch praktischen Sonnen- und Regenschutz für Autofahrer. Diese Maßnahmen ermöglichen es, im gesamten Rhein-Neckar-Kreis neue Akzente zu setzen,” befindet Kandidat Patrick Arzt abschließend.

 

Bild:

Mitglieder der CDU-Themengruppe Bauen – Energie – Klima v.l.n.r

Stadtrat Markus Bürger, Patrick Arzt, Volker Engelfried, Monika Steidle, Andreas Koch, Markus Lips