Junge Union Schwetzingen: Studentenwohnheim auf der Zielgerade
Foto: v.l. Sascha Dobelmann, Justin Geschwill, Ruben Meenenga und Stadtrat Nils Melkus vor dem Baugrundstück in der August-Neuhaus-Straße in Schwetzingen, wo das Studentenwohnheim entstehen wird.„Das Studentenwohnheim kommt – und das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt. Als Junge Union Schwetzingen haben wir uns schon lange für dieses Projekt eingesetzt“, erklärt Nils Melkus, der Vorsitzende der Jungen Union (JU) Schwetzingen. Wenn der Schwetzinger Gemeinderat im Februar zusammenkommt, steht die Entscheidung an, für die sich die JU Schwetzingen seit Jahren stark gemacht hat: Der Bebauungsplan für das neue Studentenwohnheim in der August-Neuhaus-Straße soll final verabschiedet werden – ein Schritt, hinter dem die CDU-Gemeinderatsfraktion mit Sarina Klein, Nils Melkus, Markus Bürger, Rita Erny, Ulrich Renkert und Dr. Horst Herrmann geschlossen steht. Mit diesem Beschluss wird der Weg für den Bau von 96 Wohnheimplätzen freigemacht.
Ein zentrales Anliegen der JU Schwetzingen ist es, dass die Stadt auch für junge Menschen attraktiv ist. „Schwetzingen ist nicht nur Spargel-, Festspiel- und Kulturstadt, sondern eben auch Hochschulstandort“, betont Melkus. „Wohnraum ist heute ein entscheidender Standortfaktor.“ Das Konzept für das geplante Wohnheim an der Kreuzung August-Neuhaus-Straße / L543 überzeugt: Neben modernen Apartments sind auch Lernräume und ein Gemeinschaftsraum geplant. 31 Parkplätze sorgen zudem dafür, dass auch die Anwohner keine zusätzliche Parkplatznot im Viertel spüren.
Ideale Rahmenbedingungen für den Bau
Bauherr ist das erfahrene Studierendenwerk Heidelberg, das den Bau durch einen Mix aus Eigenmitteln, Krediten und einer signifikanten Landesförderung stemmt. Das Grundstück selbst, auf dem der Neubau entsteht, ist vom Land Baden-Württemberg gepachtet. Das Land fördert das Projekt massiv mit über 5 Millionen Euro aus dem Programm „Junges Wohnen“ – dies entspricht einem Zuschuss von 55.000 Euro pro geschaffenem Wohnheimplatz. Maßgeblichen Anteil an dieser Förderung hat auch der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm, der sich im Austausch mit dem Studierendenwerk für das Schwetzinger Projekt eingesetzt hatte: „Baden-Württemberg ist Wissenschafts- und Innovationsland. Mit der Landesförderung investieren wir direkt in die Zukunft unserer Hochschulstandorte. Ich freue mich sehr, dass wir dieses wichtige Projekt in Schwetzingen mit über 5 Millionen Euro unterstützen können, um die Ausbildung junger Menschen konkret vor Ort zu stärken.“
Entlastung für den gesamten Wohnungsmarkt
Ein Aspekt ist der Jungen Union dabei besonders wichtig: Der Neubau hilft nicht nur den Studierenden, sondern nimmt auch Druck vom lokalen Immobilienmarkt. Dazu erklärt Nils Melkus: „Mit den neuen Wohnheimplätzen schaffen wir zugleich zusätzliche Kapazitäten im städtischen Wohnungsmarkt, insbesondere im Bereich der Ein- und Zweizimmerwohnungen. Davon profitieren alle Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger, da wir so den angespannten Wohnungsmarkt spürbar entlasten.“
Die Standortwahl in der August-Neuhaus-Straße bewertet die JU als optimal, da Bahnhof, ÖPNV und Innenstadt mit Einkaufsmöglichkeiten fußläufig erreichbar sind. Auch den Prozess bis zum jetzigen Beschluss lobt die Jugendorganisation ausdrücklich. „Es ist gut, dass die Stadtverwaltung frühzeitig den Dialog mit den Anwohnern gesucht hat, um deren Anliegen aufzunehmen. Ich bin sicher: Es wird ein modernes und attraktives Wohnheim entstehen, von dem wir als Stadt insgesamt profitieren werden“, resümiert Melkus mit Blick auf den nun freien Weg für den Baubeginn.