CDU Stadtverband Schwetzingen

Landtagsabgeordneter Andreas Sturm (CDU) besucht Johann-Michael-Zeyher-Grundschule

Ganztagesbetreuung wichtiger Baustein für mehr Bildungschancen

Gemeinsam mit Vertretern der CDU besuchte der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Schwetzingen, Andreas Sturm (CDU), die Johann-Michael-Zeyher-Grundschule in der Spargelstadt. Im Gespräch mit Schulleiterin Ute Geller-Schmidtke sowie weiteren Lehrkräften informierte sich der Abgeordnete über den aktuellen Planungsstand beim Ausbau zur gebundenen Ganztagesgrundschule. Vonseiten der CDU nahmen die Vorstandsmitglieder Susanne Betrand-Baumann, Luisa Rudnik, Susanne Muth, Volker Engelfried sowie Stadtrat Nils Melkus an dem Gespräch teil.

Geller-Schmidtke erläuterte die aktuellen Pläne mit entsprechendem Raumkonzept für einen Neubau in Modulbauweise mit rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche für den Ganztagesbetrieb. Wichtig sei der Stadt die flexible Nutzbarkeit einzelner Räume. So könnten Differenzierungsräume gegebenenfalls als Klassenräume genutzt werden, sollte die Nachfrage nach Ganztagesbetreuung hoch sein. Die Schulleiterin wies daraufhin, dass es im Grundschulbereich keine einheitlichen Quadratmetervorgaben für den Ganztag sowie keine speziellen Vorgaben für Fachräume, beispielsweise für den Kunstunterricht, gebe. Daher sei Flexibilität bei der Raumnutzung auch von Seiten der Schule notwendig. Ebenso sei eine Mensa geplant. Dabei komme es darauf an, künftig eine verlässliche und qualitativ hochwertige Mittagsverpflegung sicherzustellen.

Insgesamt investiert die Stadt 9,95 Millionen Euro in den Ganztagesausbau. Der Gemeinderat hatte in der Sitzung im Mai grünes Licht für die europaweite Ausschreibung und damit die Umsetzung dieses Vorhabens gegeben. Für Schwetzingen sei dies ein finanzieller Kraftakt.

Das Land fördert das Projekt in Schwetzingen mit rund 4 Millionen Euro. Sturm hatte sich auf Landesebene intensiv für die Ganztagesförderung eingesetzt. „Wir haben in der Landesregierung Wort gehalten und lassen unsere Kommunen beim Ganztagesausbau im Grundschulbereich nicht im Regen stehen. Das Land stellt hierfür ergänzend zur Bundesförderung über 850 Millionen Euro im Staatshaushalt zur Verfügung“, betonte Sturm. Der Parlamentarier war als bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion maßgeblich an den Verhandlungen auf Landesebene beteiligt. Geller-Schmidtke sprach hierbei die starren Förderkriterien sowie das komplexe Antragsverfahren an und wünschte sich mehr Flexibilität. „Es ist schwierig, bei der Ausgestaltung eines Förderprogramms passgenaue Lösungen für das ganze Land zu finden. Daher müssen wir im Einzelfall pragmatische Lösungen vor Ort finden“, so der Abgeordnete.

Die Schulleiterin berichtete auch über das pädagogische Konzept, welches an der Schule im Lehrkräfteteam mit viel Herzblut und Engagement entwickelt wurde. Hier gelte es nicht nur die räumlichen, sondern auch die personellen Voraussetzungen zu schaffen. Doch pädagogisches Personal werde im gesamten Land händeringend gesucht.

„Wir müssen daher auch auf den Einsatz von außerschulischen Betreuungs- und Unterstützungskräften setzen. Und wir müssen lokale Vereine in das Ganztageskonzept einbinden“, so Sturm. In Schwetzingen habe es hierzu erste Gespräch gegeben.

„Investitionen in die Ganztagesbetreuung sind gut investiertes Geld. Das hilft nicht nur bei einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern ist ein entscheidender Baustein für mehr Bildungs- und Aufstiegschancen in unserer Gesellschaft. Wir müssen früh fördern, statt spät zu reparieren. Deshalb müssen wir in der Grundschule die Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen stärken“, erklärte der CDU-Abgeordnete. Hierzu habe die neue Landesregierung klare Ziele und Maßnahmen im Koalitionsvertrag verabredet.

„Man spürt: Sie brennen für diese Schule. Danke für ihr Engagement. Solche Gesprächstermine vor Ort sind für mich enorm wichtig, um aus der Praxis zu erfahren, wo der Schuh drückt“, dankte Sturm abschließend den Lehrkräften für ihren Einsatz und das Gespräch.