CDU Stadtverband Schwetzingen

CDU-Radtour nimmt Schwetzingens Zukunftsprojekte in den Blick

Vier Stationen, vier wichtige Zukunftsthemen für Schwetzingen – bei ihrer kommunalpolitischen Radtour informierte die CDU-Gemeinderatsfraktion über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Stadtgestaltung und Bildung. Im Mittelpunkt stand dabei die weitere Entwicklung des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerks.

Erste Station war zunächst das geplante Studentenwohnheim. Am Standort in der August-Neuhaus-Straße begrüßte CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Stadtrat Nils Melkus die Teilnehmer und stellte das Projekt, bei dem im November der Spatenstich erfolgen soll, kurz vor. Knapp 100 Studierende der Hochschule für Rechtspflege sollen hier künftig ein Zimmer finden. Die CDU begrüßt das Projekt ausdrücklich: Zusätzlicher studentischer Wohnraum stärke die Attraktivität der Hochschule und damit Schwetzingen als Hochschulstandort, befand Melkus.

Den Schwerpunkt der Radtour bildete das Gelände des ehemaligen Bundesbahn-ausbesserungswerks. Das Areal prägte über Jahrzehnte die Schwetzinger Wirtschafts- und Industriegeschichte. Nachdem mit der Ansiedlung von Decathlon bereits ein bedeutender Teil der ehemaligen Industriefläche einer neuen Nutzung zugeführt wurde, will die CDU auch die weitere Entwicklung entschlossen vorantreiben.

„Unser Ziel sollte ein moderner Gewerbe- und Technologiepark sein, der Raum für innovative Unternehmen und hochwertige Arbeitsplätze bietet“, unterstrich Stadtrat Markus Bürger. Dazu brauche es einen leistungsfähigen Investor und eine Kommunalpolitik, die wirtschaftliche Entwicklung ermögliche und begleite. Die Wiedernutzung der bereits industriell geprägten Fläche sei zugleich gelebte Nachhaltigkeit: Bestehende Flächen und Infrastruktur würden genutzt, anstatt zusätzliche Flächen auf der grünen Wiese in Anspruch zu nehmen. „Neue Unternehmen bedeuteten neben Arbeitsplätze auch Gewerbesteuereinnahmen – und damit finanziellen Handlungsspielraum für die gesamte Stadt“, betonte Bürger.

Am Marktplatz im Hirschacker stand die Aufenthaltsqualität im Stadtteil im Mittelpunkt. Monika Steidle berichtete, dass die Aufwertung des Platzes u.a. Thema beim letzten Kommunalwahlprogramm der CDU war. Seitdem habe sich einiges getan. Unter anderem konnte auf Initiative der CDU hier ein Afterworkmarkt an jedem ersten Freitag im Monat zwischen Juni und Oktober initiiert werden. Dieser komme hervorragend an und erfreue sich großer Beliebtheit. Für das kommende Jahr hat die Stadtverwaltung einen ersten Betrag im Haushalt eingestellt, um eine Teilentsiegelung des Platzes vorzunehmen und erste Gestaltungselemente, wie sie aus der Bürgerschaft heraus vorgeschlagen wurden, anzufertigen.

Letzte Station war schließlich die Nordstadt-Grundschule. Ihre Aufnahme in das Startchancen-Programm des Landes eröffnet erhebliche Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Allein für die Infrastruktur stehen bis zu 722.966 Euro Fördermittel zur Verfügung; gemeinsam mit dem städtischen Eigenanteil sind Investitionen von mehr als einer Million Euro möglich. Vorgesehen sind unter anderem Verbesserungen des Schulhofs, zusätzliche Lern- und Aufenthaltsbereiche sowie eine zeitgemäße Ausstattung.

Die CDU unterstützt diese Investitionen vorbehaltlos und würdigte zugleich die seit Jahren geleistete hervorragende Arbeit des Kollegiums und insbesondere der scheidenden Schulleiterin.

Das Fazit der Fraktion nach der Radtour: „Schwetzingen hat an vielen Stellen große Potenziale. Unsere Aufgabe als Kommunalpolitik ist es, diese Chancen zu nutzen und Entwicklungen möglich zu machen – für einen starken Wirtschaftsstandort, lebenswerte Stadtteile und gute Bildung.“